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1. Thüringer
Wald Weitfahrt
für
Heißluftballone
Suhl
-Ringberghotel
08.-16.01.2005
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Presseinformation Donnerstag
den
20.01.2005
Thüringer
Wald Weitfahrt für Heißluftballone erfolgreich beendet
- weiteste Fahrt von Suhl ins
italienische Bozen in 5 Stunden 458,94 km
- Wanderpokal ging mit 726,97 km
nach Hessen
- Aufstellung von 3 neuen Deutschen
Rekorden
- erste Deutsche Leistungsabzeichen
in Silber legten Thüringen Ballonpiloten ab
Mit einer
feierlichen Siegerehrung im Foyer des Suhler Ringberghotels ging am
Sonntagvormittag, dem 16.1.2005, einer der wohl spektakulärsten
Heißluftballonveranstaltungen zu Ende.
Veranstalter,
Wettbewerbsleitung und Verbandsführung konnten strahlen. Die
Veranstaltungsidee konnte besser, als es die Kühnsten erhofft hatten,
umgesetzt werden.
Eine völlig neue
Wettbewerbsdimension im Heißluftballon Sport konnte erfolgreich
durchgeführt
werden.
Eröffnung
am Samstag, dem 8.1.2005 bei stürmischem Wetter
Am
Eröffnungstag, dem Samstag, dem 08.101.2005, fand am Abend auf einer
Wiese
unmittelbar vor
dem Ringhotel Ringberg einfeierliches Zeremoniell statt. Trotz
stürmischen
Böen und
Zeitweisen Regenschauern verfolgten fast 1000 Besucher die mit viel
Feuer,
Musik und Laser
in Szene gesetzte Eröffnungsschau.
In ihren
verlesenen Grußworten betonte der Schirmherr der Gesamtveranstaltung,
der
Ministerpräsident Thüringens, Herr Dieter Althaus neben seiner
Begrüßung der Sportlerteams
und der
Besucher: „Wer das Vergnügen hat, die Erde aus einem offenen Korb am
Himmel zu
betrachte, dem
eröffnen sich ganz neue Perspektiven auf eine der reizvollsten
Gegenden
Deutschlands”.
Im Grußwort des
Schirmherren des Qualifikationswettbewerbes betonte der Landrat des
Kreises
Schmalkalden-Meiningen, Herr Ralf Luther, dass der Startort der
Veranstaltung unweit
des
international bekannten Wintersportortes Oberhof und des beliebten
Rennsteig
Wanderweges „gut
positioniert sei”.
In einer immer
wieder aufbrausenden Feuerwand von 16 bis zu 6m hohen
Ballonbrennerflammen, wurden die einzelnen 19 teilnehmenden
Ballonteams vorgestellt und
mit immer wieder
aufwallendem Beifall begrüßt. Darunter der amtierende Weltmeister im
Gasballonfahren
Herr Peter Krafczyk, der mehrfache Weltrekordler und Gordon Benetton
Sieger Wilhelm
Eimers mit seinem Co-Piloten Bernd Landsmann und der Suhler Deutsche
Juniorenmeister
Michael Berger mit seinem Trainer und Vater Wolfgang Berger vom
veranstaltenden
Thüringer Ballonsportclub.
Nachdem die
Präsidenten des Thüringer Luftsportverbandes und des Deutschen
Freiballonsportverbandes die 1.Thüringer Waldweitfahrt für eröffnet
erklärt hatten, rundete
eine effektvolle
Laser Musikschau unter dem Motto ”Feuer und Eis” die feierliche
Eröffnungsveranstaltung ab.
1.
Wettbewerbstag, Sonntag, den 9.1.2005, nutzten Piloten zur
Weiterbildung
Das Wetterbriefing am Vormittag brachte leider keine günstigeren
Informationen als bereits am
Vorabend angemeldet. Zu hohe Windgeschwindigkeiten in den zu
erreichenden Zielgebieten in
Böhmen hinderten am Start.
Deshalb nutzten die Teilnehmer den Tag und führten eine
Weiterbildungsmaßnahme in
Luftraumstrukturen und Luftrecht durch.
Nach dem Wettervorgespräch um 17:00 Uhr zum Folgetag., in dem der
Meteorologe Jens
Oemichen auf eine etwas günstigere Windentwicklung nördlich des
Thüringer Waldes verweisen
konnte, motivierte 9 Teams ihre Startabsicht für den Montagmorgen zu
erklären.
Zum ersten
Besuchertreff kamen über 500 Besucher
Das zwar
windige, aber auch zeitweise sonnige Wetter lockte Hunderte Besucher
zum
Besuchertreff
ins Foyer des Ringberghotels. Von 13.00 bis 17.00 Uhr präsentierte
sich
erstmals das
Besucherprogramm.
Der Vortrag vom
mehrfachen Gordon Bennetten Sieger Wilhelm Eimers zog so viele Zuhörer
und Zuschauer
an, dass die Stühle nicht reichten. Viele nahmen die Möglichkeit wahr,
ein
Autogramm von
den erfahrensten Ballonfahrern mit nach Hause zu nehmen.
Prämiere hatte
das Puppenspiel „Kasperles Abendteuer im Ballon”, welches die
Puppenbühne
Schmalkalden zur
Uraufführung brachte. Begeisterte Kinderaugen verfolgten die
wundersame
Reise im Ballon
mit leuchtenden Augen. Auch hier war fast kein leerer Platz zu finden.
Zum Abend 20:30
Uhr erfolgte eine Multivisionsschau „Ästhetik im All – eine virtuelle
Reise“
durch das
Universum.
Doch auch
am 2.Wettbewerbstag, Montag, dem 10.1.2005,
blieben
die Winde unkalkulierbar
Nachdem am Vorabend noch 9 Piloten mit der Möglichkeit eines Starts
gespielt hatten,
wollten nach dem Wetterbriefing um 07:00Uhr nur noch zwei Piloten den
Wind bezwingen.
So fuhren die Wettbewerbsleitung, die bewussten zwei Ballonteams und
weite Interessiert
auf die Nordseite des Thüringer Waldes zum Flugplatz Alkersleben.
Mittelwind von 12 KN,
Spitzen über 18 lagen am Tower an, die Fahnen und der Windsack
knatterten. Windrichtung
30 -50 Grad, also auf in den Spreewald.
Schnell war man sich einig, dass das Ballonaufbauen und ein Start
unter den gegebenen
Bedingungen nicht möglich ist. Deshalb fuhr der Tross weiter in eine
in der Nähe befindliche Tal
Lage. Mittelwind 2 KN, zeitweise windstill, verlockend ruhig. ”Jetzt
verstehen wir, warum du
erst auf den Flugplatz mit uns gefahren bist”, gaben die Piloten dem
Veranstaltungsleiter
Harold Gaudlitz zu verstehen. Bereits in 30m Höhe blies der Wind
wieder in seiner ganzen
Fülle. Eine Landung unter diesen Windverhältnissen in Lotteriespiel.
So waren sich alle nach
etwas Fachsimpeln einig, warten wir auf morgen¼.
Deshalb nutzte
die Mehrzahl der Teams die Zeit, um in Workshops ihr Wissen über
Luftraumstrukturen und Luftrechtfragen weiter zu qualifizieren. Gerade
die gedankliche
Vorbereitung
weiter und hoher Fahrten gepaart mit dem Erfahrungsaustausch zwischen
den
Piloten wurde
als eine große Bereicherung des Wettbewerbes angesehen.
Im Wettervorgespräch um 17:00 Uhr zum Folgetag, konnte der Meteorologe
Jens Oemichen
auf eine etwas günstigere Windentwicklung nördlich des Thüringer
Waldes verweisen. Endlich
deuten sich Windgeschwindigkeiten am Boden im Startgebiet und auch in
eventuellen
Landegebieten unter 10 kn an.
Erstmalig konnte der Wettbewerbsleiter Werner Trippler den morgigen
Tag zu einem Wertungstag
für den Qualifikationswettbewerb erklären.
3. Wettbewerbstag Dienstag, 11.01.2005
Der Wetterbann ist endlich gebrochen
Sieben Ballonteams fuhren insgesamt 1100 km
Berliner Team Friedrich / Sengspeck mit 186,82 km erreichte weiteste
Strecke des Tages
Noch beim Frühbriefing um 7:00 Uhr sah es so aus, dass Petrus auch am
3.Wettbewerbstag nicht auf der Seite der Ballöner stehen würde. Aber
dann endlich änderten sich die Windwerte, erst zögerlich, dann
merklich. Als Erster entschied sich der Thüringer Bernd Pulzer und
forderte einen Offiziellen zum Startort Sportplatz Alkersleben an.
Eine Stunde später führen 6 weitere Teams hinterher. Der
Wettbewerbsleiter Werner Trippler hatte am Vorabend bereits den Tag
zur Wertung im Qualifikationswettbewerb erklärt.
Um 11:07 Uhr startete Bernd Pulzer als erster. Ihm folgten unterstützt
von bis zu 15 Helfern und verfolgt von zwei Fernsehteams zwischen
11:45 bis 12:20 Uhr der Berliner Hans Rolf Friedrich, der Hesse
Andreas Heck, der Nordrhein Westfale Wilhelm Eimers, der Thüringer
Michael Berger und der Hesse Wolfgang Hultsch.
1 ½ Stunden später starteten dann Veranstaltungsleiter Harold Gaudlitz
als Pilot und Wettbewerbsleiter Werner Trippler als Copilot dem Pulk
hinterher. Inzwischen hatte sich das Wetter weiter stabilisiert. Die
Bewölkung riss völlig auf, so dass eine Fahrt über den Wolken
problemlos möglich wurde. In Höhen zwischen 1300 bis 1500m NN konnten
zeitweise die höchsten Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 km/h
erreicht werden. 16:33 Uhr war als Sonnenuntergangszeit und damit
letzter Zeitpunkt der Endlandung festgelegt worden. Und so reizten
alle Piloten diesen Zeitraum weitestgehend aus, um Strecke zu machen.
Landezeiten von 15:50 bis 16:28 Uhr zeugen davon.
Die weiteste Fahrt absolvierte das Berliner Team Friedrich / Sengspeck
mit Nr. 15 und 186,82 km, gefolgt von Pulzer / Fuchs mit 179,66 und
Heck / Borgmeier mit 176,41km.
Insgesamt wurden 1107 km von 7 Teams in Wertung gefahren. Das
Wettrennen hatte endlich begonnen.
4.
Wettbewerbstag Mittwoch, 12.01.2005 - Schlechtwetter verhinderte
wiederum Aufstiege
Der Meteorologe machte am Morgen noch allen Mut, eine frühe Fahrt auf
der Nordseite des Thüringer Waldes zu wagen.
Ausgehend davon, dass Wilhelm Eimers und Bernd Landsmann am gestrigen
Tag einen „eigenen Startplatz” sich ausgesucht hatten, fuhr die ganze
Kolonne von 7 Ballonen zu diesem hin, um ihr heutiges Glück zu wagen.
Doch der Bodenwind, gepaart mit unkalkulierbaren Böen, blieb trotz
längerem Warten zu hoch. Nachdem es dann auch noch zu regnen anfing,
fuhr auch das letzte Ballonteam gegen 14:00 Uhr wieder zurück ins
Ringberghotel.
5.
Wettbewerbstag Donnerstag, 13.01.2005
Ballonfahrer
nutzten Schlechtwetter für ein Alternativprogramm
Suhler Handfeuerwaffentradition und Schießsportzentrum
Das Wetter war so eindeutig, dass Veranstaltungsleiter Harold Gaudlitz
das Schlechtwetterprogramm ausrief.
Und so fuhren 30 Ballonsportler am Vormittag mit ihren
Verfolgerfahrzeugen zum international bekannten Suhler Waffenmuseum
und seinem sonst für Besucher nicht zugänglichen Depot. Mit großem
Interesse wurden die Sammlungen bestaunt und die Führungsausführungen
verfolgt.
Nach dem Mittagessen in der Schützenklause wurde das
Schießsportzentrum Suhl auf dem Friedberg besichtigt.
Am Pistolenstand und beim Trappschießen versuchte man sich dann in der
sonst so unbekannten Sportart.
Zum Schützenkönig der Thüringer Wald Weitfahrt schoss sich mit 67 von
100 möglichen Ringen Christian Frechen. Ihm folgten mit 63 Ringen
Jonny Dorf und mit 61 Ringen Michael Berger.
Ihre zünftige Siegerehrung erfolgte auf dem Suhler Abend, mit dem der
Tag seinen kulinarischen Abschluss erhielt.
Auf Grund der Wetterprognose wird entschieden: die 1. Thüringer Wald
Weitfahrt wird um einen Tag, bis zum Sonntag, den 16.01.2005
verlängert und die Siegerehrung wird auf Sonntagvormittag verschoben.
6.
Wettbewerbstag Freitag, 14.01.2005
Team Nr. 11
Schönemann / Sommerhage überfährt die Alpen - mit Aufstellung eines
neuen Deutschen Rekords
11 Team fuhren rund 2150 km
Endlich hatte Petrus ein Einsehen und das Wetter war so wie es der
Veranstalter und die angereisten Ballonfahrer für den Wintermonat
Januar erhofft hatten. Bereits um 10:00 Uhr startete das erste Team.
Die hohen vorhergesagten Windgeschwindigkeiten in Höhen über 4,5 km
genau in südlicher Richtung, hatten sie bereits am gestrigen Tag alle
Vorbereitungen treffen lassen, eine Ballonfahrt bis nach Italien
vorzubereiten. Nach 5 Stunden landete das bayrisch/hessische Team mit
der Nr. 11 Christoph Schönemann / Michael Sommerhage nach
erfolgreicher Alpenüberquerung und 459 km in Bozen. Damit die längste
Fahrt des Wettbewerbes.
Nach 323 km landete das Team Nr. 2 Eimers /Landsmann südlich des
Starnberger Sees – Platz 2.
Nur 3 km weniger erreichten das Team Nr. 9 Heck / Borgmeier.
Vor dem letzten Wettbewerbstag ist noch alles offen im Kampf um den
Wanderpokal und die QLW Pokal Wertung. Noch 5 Teams (2, 3, 4, 9 und
11) könnten sich den Sieg holen. Es blieb also spannend.
7. und
letzter Wettbewerbstag - Samstag, 15.01.2005
Der schwache Wind wirbelte alles noch einmal durcheinander - wieder
über 1.000 km gefahren
1.Thüringer Wald Weitfahrt endete mit 2 Deutschen Frauenrekorden
Zwei Deutsche Frauenrekorde durch Sabine Ulrich-Weigelt und Nina Raab
aufgestellt
Der Wettbewerbsleiter Werner Trippler hatte am Vortag den letzten
Wettbewerbstag zum Tag mit QLW Wertung erklärt.
Umlaufende Winde in Bodennähe und wesentlich schwächere in der Höhe
als am Vortag ließen die Hoffnungen auf eine Wiederholung einer
Alpenüberquerung schwinden. Trotzdem startete das Team 1 Friedrich/
Sengspeck mit Sonnenaufgang nochmals zum großen Sprung. Wenige Minuten
danach startete das einzige Frauenteam Sabine Ulrich-Weigelt (Pilotin)
mit Nina Raab (Co-Pilotin) und versuchte neue Deutsche Frauen Rekorde
in der Kategorie AX-8 aufzustellen.
Ihnen folgten bis zum Mittag weitere 8 Ballonteams. So wie der Wind
fuhren die Teams dann auch in verschiedenste Richtungen. Zwei Teams
fuhren bis in den Großraum Stuttgart, zwei Teams in die Nähe von
Rothenburg ob der Tauber, der Rest fuhr überwiegend in Höhen bis 2000
m in die Rhön.
Das Frauenteam stellte mit 12.316 Fuß / 3.754 m über NN einen
Deutschen Höhenrekord auf.
Als sie nach 5 Stunden und 45 Minuten landeten, hatten sie zugleich
auch einen Deutschen Dauerrekord aufgestellt. So hoch und so lange war
bis dahin noch nie ein deutsches Frauenteam mit einem Heißluftballon
dieser Größe in der Luft geblieben.
Zum Start, der erstmalig auf dem Parkplatz vor dem Ringberghotel in
750m Höhe erfolgen konnte, hatte sich u.a. Frau Iris Gleicke,
parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium
eingefunden. Veranstaltungsleiter Harold Gaudlitz erläuterte ihr die
einzigartige Veranstaltungsidee, zeigte ihr die dafür notwendige
Spezialausrüstung in den Wettbewerbskörben und verfolgte mit ihr die
einzelnen Ballonstarts.
Das gestern im italienischen Bozen gelandete Team Schönemann
/Sommerhage kam erst heute zurück, nachdem es einen Empfang bei den
Bürgermeistern der italienischen Gemeinden in denen die Landung
erfolgt war, vom Vorabend erfolgreich absolviert hatten. Sie konnten
damit nicht mehr in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen, denn nur
wer alle drei Fahrten gut absolviert hatte, konnte auf den
Wanderpokal hoffen.
Auch die Mitfavoriten Eimers / Landsmann konnten in den Wettbewerb
nicht mehr eingreifen, da sie von der Vortagsfahrt zu spät
zurückkamen.
Die Tageswertung
entschieden mit 234 km das Berliner Team Nr.15 Hans-Rudolf Friedrich /
Klaus - Peter Sengspeck für sich, die nach ihrem Sieg vom
1.Wettbewerbstag sich den Gesamtsieg im QLW nicht mehr nehmen ließen.
Das Ziel der längsten Fahrt erreichten sie trotz einer Fahrt in
Flugfläche 170 wegen zu geringen Windes nicht mehr. Auch für den
Gesamtsieg fehlte ihnen eine Fahrt.
In der Tageswertung folgten mit nur 4 km weniger Team 9 Heck /
Borgmeier und mit 154 km Team 13 Pulzer / Fuchs.
Dadurch ergab sich folgende Endplatzierung:
Sieger im Qualifikationswettbewerb wurden mit 2000 Punkten das
Berliner Team 15 Hans-Rudolf Friedrich / Klaus - Peter Sengspeck
1. Platz erreichte Team 9 Heck / Borgmaier mit 1736 Punkten
2. Platz erreichte Team 13 Pulzer / Fuchs mit 1608 Punkten.
Den Pokal für die absolut weiteste Einzelfahrt erhalten für 459
km das bayerisch - hessische Team Nr.11 Christoph Schönemann / Michael
Sommerhage.
Erster Sieger des Wanderpokal der Thüringer Wald Weitfahrt
wurden mit 727 Gesamtkilometern für drei gefahrene Fahrten (176 / 320
/ 231 km) das hessische Team Nr. 9 Andreas Heck / Matthias
Borgmeier.
Ihm folgten mit 534 km das Thüringer/ Suhler Team Nr. 3 Michael und
Wolfgang Berger (144 / 240 / 149 km) und mit 493 km das Team Nr. 2
Wilhelm Eimers / Bernd Landsmann (169 / 323 km)
Die feierliche Siegerehrung erfolgte am Sonntag, dem 16.1.2005
vormittags im Foyer des Ringberghotels.
Dabei wurden neben oben Platzierten auch die neuen Rekordinhaber und
die zwei ersten deutschen Heißluftballonpiloten mit dem neuen
Deutschen Leistungsabzeichen in Silber ausgezeichnet.
Die beiden Thüringer Piloten Harold Gaudlitz und Bernd Pulzer hatten
die ihnen noch fehlenden Bedingungen während des Wettbewerbes
erfüllt. Dafür erhielten sie die Nummern 01 und 02.
Eine Luftsportveranstaltung, die in die Geschichte eingehen wird, ging
damit zu Ende.
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